Seiteninhalt

Infektionsschutz & Reisemedizin

Informationen zum Coronavirus

Hier finden Sie alle lokal relevanten Informationen rund um das Thema Corona, die aktuellen Fallzahlen für Ingolstadt, Hinweise zum Impfen, zu Testmöglichkeiten, Antworten auf häufig gestellte Fragen, wichtige Links und Beratungsangebote, auch in Fremdsprachen.

Dem Newsticker Coronavirus können Sie aktuelle Entwicklungen entnehmen.



Hinweis zu den aktuellen Zahlen



Eine Deutschlandkarte (https://semohr.github.io/risikogebiete_deutschland/) schlüsselt für die einzelnen Landkreise und Städte die Inzidenz nach Altersgruppen auf. Grundlage sind die Daten von RKI und des Statistischen Bundesamtes.


Corona-Mutationen:

Auf den Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit werden für alle bayerischen Landkreise und Städte die aufgetretenen Variants of concern (VOC) tabellarisch und grafisch dargestellt.


Zur Systematik der gemeldeten Zahlen:

Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt veröffentlicht seit Beginn der Pandemie (in manchen Phasen täglich, sonst Montag bis Freitag) die örtlichen Infektionszahlen. Diese sind tagesaktuell und beziehen sich auf die bis zum Veröffentlichungszeitpunkt (meist 14/14.30 Uhr) eingegangenen Neumeldungen. Diese beruhen auf den Meldungen von Laboren und Ärzten an das Gesundheitsamt. Neumeldungen, die erst nach dem Veröffentlichungszeitpunkt eingehen, werden mit der Meldung des nächsten Tages veröffentlicht.

Wird ein positives Testergebnis gemeldet, benachrichtigt das Gesundheitsamt die Betroffenen und beginnt mit der Ermittlung der Kontaktpersonen. Die neu eingegangenen Fälle werden nach einzelner Bearbeitung im Gesundheitsamt elektronisch an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weitergeleitet. Dies geschieht, je nach Eingang, am selben oder am darauffolgenden Tag. Auch im LGL müssen die Fälle zunächst verarbeitet werden. Das LGL veröffentlicht täglich um ca. 14 Uhr die bis 8 Uhr desselben Tages vorliegenden Fallzahlen. Aufgrund der Bearbeitungzeit und dem Übermittlungszeitpunkt kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen; auch aufgrund der unterschiedlichen Veröffentlichungszeitpunkte weichen die Werte von Gesundheitsämtern und LGL tagesbezogen oftmals ab.

Die jeweiligen Landesämter übermitteln ihre Daten wiederum an das Robert-Koch-Institut (RKI), auch hier gelten die obigen Hinweise hinsichtlich Zeitverzögerungen durch Bearbeitung und Übermittlung. Das RKI veröffentlicht seine Daten mit dem Stand um 0 Uhr.

Dashboard Robert Koch Institut

LGL Bayern


Die unterschiedlichen Datenstände wirken sich natürlich auch bei der Berechnung der 7-Tages-Inzidenz aus, auch hier sind Abweichungen zwischen LGL und RKI zu beobachten.

Die veröffentlichten Fallzahlen beziehen sich auf den Zeitraum seit Beginn der Pandemie im März 2020. Das erste positive Testergebnis wurde in Ingolstadt am 6. März 2020 festgestellt, der erste Todesfall am 2. April 2020 gemeldet.

Bis Mitte Januar 2021 wurde in der Tagesgrafik die Inzidenz des LGL Bayern angegeben, seither die des RKI; auch die Verlaufsgrafik verwendet aus Gründen der Einheitlichkeit nun diese Quelle.

Die Übersichtsgrafik auf der Seite www.ingolstadt.de/corona wird Montag bis Freitag auf Basis der Nachmittagszahlen des Gesundheitsamtes aktualisiert. Dies geschieht zwischen 15 und 16 Uhr.
Die Zahlen zum Impffortschritt beziehen sich jeweils auf die Woche von Montag bis Sonntag und werden mit der Montagsmeldung aktualisiert. Für die Berechnung der Prozentzahlen wird als Gesamtbevölkerung der letzte amtliche Einwohnerstand zum 31.12.2019 verwendet – dieser ist auch Grundlage der Berechnungen von LGL und RKI.



Corona-Inzidenz: Das gilt aktuell in Ingolstadt

Zum 24. November wurde die 15. Bayerische Infektions­schutz­maßnahmen­verordnung (15. BayIfSMV) erlassen, die die bisherige 14. BayIfSMV ersetzt und bis einschließlich 15. Dezember 2021 gelten soll.

Darin wird - aufbauend auf den bisher geltenden Maßnahmen - folgendes neu geregelt:



Die Regelungen im Überblick:

2G

Die 2G-Regelung wird flächendeckend ausgeweitet und Ausnahmen weitgehend gestrichen. 2G gilt daher künftig auch für:

  • Körpernahe Dienstleistungen (inklusive Friseure)
  • Hochschulen
  • außerschulische Bildung (Musikschulen, Fahrschulen, Volkshochschulen etc.)
  • die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Bibliotheken und Archive
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.

Ausgenommen sind:

  • Groß- und Einzelhandel
  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (das sind z.B. Fußpflege, Logopädie oder Physiotherapie)
  • Prüfungen (hier gilt aus verfassungsrechtlichen Gründen nur 3G plus)
  • Ungeimpfte 12- bis 17-jährigen, die in der Schule regelmäßig negativ getestet werden. Ihnen bleibt der Zutritt zu 2G übergangsweise bis Ende Dezember zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten, in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen möglich.

Zu 2G zugelassen sind ohne Impfung künftig Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate.

2G plus

In folgenden Bereichen gilt künftig 2G plus (hier brauchen also auch Geimpfte und Genesene zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnelltest):

  • Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte etc.)
  • Sportveranstaltungen
  • Messen, Tagungen, Kongresse
  • Freizeiteinrichtungen (z.B. Sportstätten, Fitnessstudios, Bäder, Thermen, Saunen, Freizeitparks, Indoorspielplätze, dem Kulturbereich mit Theatern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Messen, Tagungen, Kongressen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos, botanischen Gärten, Führungen
  • Private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten (z.B. Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage etc.), soweit nicht Gastronomie.

Dort, wo 2G plus gilt, finden folgende ergänzende Regelungen Anwendung:

  • Es gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 25 Prozent der Kapazität. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, also höchstens 12.500 Personen täglich.
  • Auch indoor muss bei allen Veranstaltungen durchgängig wieder Maske getragen werden, auch am Platz.
  • Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.
  • Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten gilt: Außerhalb der Gastronomie besteht eine kapazitätsbezogene Personenobergrenze (25 Prozent oder Mindestabstand). Die Maskenpflicht gilt nicht am Platz (wie in der Gastronomie).

3G

Testungen sind insbesondere Voraussetzung für

  • den Zugang zum Arbeitsplatz
  • Nutzung des ÖPNV

Definition:

1. Getestete Personen

Die Testungen dürfen dabei vor höchstens 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests vor höchstens 48 Stunden durchgeführt worden sein. Neben den PCR-, POC-Antigentests und den unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttests, wird ab Montag auch ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines PoC-PCR-Tests anerkannt.

Ausgenommen von der Testnachweispflicht sind entsprechend der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes weiterhin vollständig Geimpfte (ab Tag 15) sowie Genesene. Auch Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind von der Regelung weiterhin ausgenommen. Als Nachweis bei Schülerinnen und Schülern dient

  • die Vorlage des aktuellen Schülerausweises,
  • eine aktuelle Schulbesuchsbestätigung oder
  • z. B. ein Schülerticket nebst einem amtlichen Ausweispapier.

Die Ausnahme von den Testerfordernissen gilt auch in den Ferien.

2. Geimpfte Personen 

Als vollständig gegen COVID-19 geimpft gilt, wer

  • mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind (derzeit die Impfstoffe von Biontech, Astrazeneca, Moderna, Johnson & Johnson),
  • über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und
  • bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Nachweis: Impfpass (sog. Impfausweis), Impfbescheinigung bzw. digitaler Impfpass

3. Genesene Personen

Als genesen gilt, wer

  • über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt,
  • bei dem die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
  • die Testung mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt.

Liegt die Covid-19 Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigt der Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen weiterhin für ihn gelten.
Als Beleg gilt neben einem PCR-Test bspw. auch ein Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes.

Keine Zugangsbeschränkungen (kein 3G, 3G plus, 2G oder 2G plus)

Ausgenommen von Zugangsbeschränkungen sind Privaträume, Handel, die Schülerbeförderung, Wahllokale und Eintragungsräume, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Ebenso ausgenommen sind nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen.

Darüber hinaus sind ausgenommen öffentliche Einrichtungen wie etwa der Landtag, Gerichte, kommunale Gremien oder Behörden.


Alkoholkonsumverbot und Beschränkungen für die Außengastronomie

Mit der 14. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (vom 01.09.2021) hält der Freistaat Bayern am geltenden Alkoholkonsumverbot in Innenstädten und weiteren Orten (§ 15 (2)) fest. Lediglich die jeweiligen Orte sowie Zeiträume können von der Kreisverwaltungsbehörden in Abstimmung mit den Ordnungsbehörden und der Polizei festgelegt werden.

Ganztägiges Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum der Altstadt und von 22 bis 6 Uhr in festgelegten Gebieten

Die Stadt Ingolstadt regelt daher im Rahmen einer Allgemeinverfügung (aktualisiert am 22. November 2021) ein ganztägiges Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum der Altstadt, außerhalb genehmigter Gastronomiebereiche und ein Alkoholverbot im Zeitraum von 22 bis 6 Uhr für folgende Örtlichkeiten und Gebiete:

  • Umfeld Hauptbahnhof und Nordbahnhof
  • Volksfestplatz
  • Hallenbad Parkplatz
  • Hindenburgpark, Luitpoldpark und Glacis
  • Klenzepark (inklusive Fußgängerbrücke zur Schloßlände) und Donaustrand/Donaubühne (Alkoholkonsumverbot ab 18 Uhr)*
  • Uferpromenade von der Glacisbrücke bis zur Kreuzung Schloßlände/Roßmühlstraße (Alkoholkonsumverbot ab 18 Uhr)*
  • Uferbereich an der südlichen Donauseite von der Kreuzung Baggerweg/Luitpoldstraße zur Glacisbrücke, von der Glacisbrücke bis zur Eisenbahnbrücke; hiervon umfasst ist insbesondere auch der Donaustrand/die Donaubühne (Alkoholkonsumverbot ab 18 Uhr)*
  • Baggersee Gelände; dieses umfasst den Bereich rund um den Baggersee, einschließlich der beiden Donauufer und des Umfelds der Staustufe (siehe Plan in der Allgemeinverfügung)
  • Auwaldsee Gelände (siehe Plan in der Allgemeinverfügung); ausgenommen ist das Gelände des dort befindlichen Campingplatzes (Beachte: Dort gelten unverändert die Regelungen der 14. BayIfSMV)
  • Spielpark Fort Peyerl

Beschränkungen für die Außengastronomie

  • Verzehr von Speisen und Getränken nurmehr an festen Sitzplätzen an Tischen
  • Stehtische ohne Bestuhlung oder reine Stehbereiche sind nicht mehr zulässig
  • Personenzahlbegrenzung festgelegt (nur so viele Gäste wie Sitzplätze)
  • Außerhalb des festen Sitzplatzes FFP2-Maskenpflicht
  • Zelte, Pavillons oder Wintergärten mit geschlossenen Wänden gelten nicht als Außengastronomie, sondern werden im infektionsschutzrechtlichen Sinne wie Innengastronomie behandelt – es gelten die entsprechenden Regelungen

Weitere Informationen dazu finden Sie hier in der Allgemeinverfügung und der Pressemeldung vom 22.11.2021.

* Für Klenzepark und das südliche und nördliche Donauufer gilt eine eigene Alkoholverbotsverordnung

Alten- und Pflegeheime

Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern müssen bei jedem Besuch einen negativen Schnelltest vorweisen.


Weitere Informationen auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums und  Allgemeine Informationen & FAQs  >> hier.

Informationen zum Impfen

 

Öffnungszeiten des Impfzentrums im Donau-City-Center:

  • Montag, Dienstag, Mittwoch: 8.30 bis 16 Uhr
  • Donnerstag und Freitag: 12 bis 19 Uhr
  • Samstag: 8.30 bis 16 Uhr

Weiterhin ist es möglich ohne Termin ins Impfzentrum zu kommen, Wartezeiten sind dabei einzuplanen.

Zusätzlich besteht ab sofort die Möglichkeit auch einen Termin für eine Impfung im Donau-City-Center zu erhalten. Dies erfolgt über die bayernweite Terminsoftware (https://impfzentren.bayern/). Hierbei ist im System aber kein beliebiger Termin wählbar, sondern die Software schlägt freie Termine vor, die bestätigt oder abgelehnt werden können.



Mobiles Impfen - Termine in den Stadtteilen

Für Volljährige gibt es auch in der kommenden Woche wieder die Möglichkeit des mobilen Impfens bei Vor-Ort-Terminen.

Am Audi-Sportpark wird ab Mittwoch versuchsweise ein Drive-In-Impfen eingerichtet, bei dem man bequem im eigenen Fahrzeug warten kann. Am Westpark wird im Lauf der Woche vom Impfbus in feste Räumlichkeiten in den Westpark gewechselt (vor Ort ausgeschildert).

Die nächsten Stationen sind:

  • Mittwoch, 01. Dezember
    10 bis 17 Uhr, Westpark (Am Westpark 6, Höhe Eingang B)
    10 bis 17 Uhr, „Drive-in-Impfen“, Audi Sportpark (Parkplatz Am Sportpark 1b)

  • Donnerstag, 02. Dezember
    10 bis 17 Uhr, Westpark (Am Westpark 6, Höhe Eingang B)
    10 bis 17 Uhr, „Drive-in-Impfen“, Audi Sportpark (Parkplatz Am Sportpark 1b)

  • Freitag, 03. Dezember
    10 bis 17 Uhr, Westpark (Am Westpark 6, Höhe Eingang B)
    10 bis 17 Uhr, „Drive-in-Impfen“, Audi Sportpark (Parkplatz Am Sportpark 1b)

  • Samstag, 04. Dezember
    12 bis 19 Uhr, Westpark (Am Westpark 6, Höhe Eingang B)

Für diese Termine ist keine Anmeldung erforderlich. Wer sich impfen lassen möchte, kann einfach vorbeikommen. Zur Wahl stehen die Vakzine von „Johnson & Johnson“ sowie „Biontech“.

Um im Impfzentrum und bei den mobilen Einsätzen die Registrierung vor Ort jeweils möglichst kurz zu halten, wird generell empfohlen sich vorab unter https://impfzentren.bayern/ zu registrieren.

Impfungen für Jugendliche

Das Impfzentrum Ingolstadt bietet am Standort Donau-City-Center zu den üblichen Öffnungszeiten auch Impfungen für Jugendliche, Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren an. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber möglich s.o. Die Begleitung durch einen Elternteil ist für unter 16-Jährige erforderlich. Geimpft wird mit den beiden mRNA-Impfstoffen von Moderna oder Biontech.


Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen)

Für alle, bei denen seit dem Abschluss der ersten Impfserie mehr als fünf Monate vergangen sind und die keine Impfung durch einen niedergelassenen Arzt erhalten können, ist eine Auffrischungsimpfung im Impfzentrum an diesen Tagen ohne Terminvergabe möglich. Aufgrund dahingehender Anfragen, weist das Impfzentrum darauf hin, dass die 5-Monatsfrist verbindlich ist und keine frühere Auffrischung möglich ist.

Ebenso ist für alle, die mit dem Einmal-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden, nach 4 Wochen eine weitere Impfung mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe (BioNTech oder Moderna) möglich, wodurch nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI) der Schutz vor einer Corona-Infektion nochmal erhöht wird.

Damit alles so unbürokratisch wie möglich über die Bühne gehen kann, sind Registrierung oder feste Termine nicht nötig, für Impfungen im Donau-City-Center aber möglich.  Dies erfolgt über die bayernweite Terminsoftware (https://impfzentren.bayern/). Hierbei ist im System aber kein beliebiger Termin wählbar, sondern die Software schlägt freie Termine vor, die bestätigt oder abgelehnt werden können.


Die Impfkampagne unterliegt einem steten tatsächlichen wie rechtlichen Wandel. Die Impfstrategie wird deshalb kontinuierlich angepasst.

Impfstoffe

Das Impfzentrum Ingolstadt wird vom Freistaat Bayern mit den beiden mRNA-Impfstoffen (Biontech, Moderna) beliefert. Diese bieten einen sehr guten Schutz, auch gegen die Delta-Variante. Die beiden Impfstoffe werden je nach Verfügbarkeit eingesetzt. Aufgrund der gleichen Wirkweise und gleichen Wirksamkeit besteht keine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden Herstellern.

Zudem ist der Vektorimpfstoff Johnson & Johnson verfügbar, der nur einmal verabreicht werden muss.

Die Ingolstädter Impfstrategie

„Gemeinsam für Ingolstadt!“ – Impfangebot für alle
Die Impfung ist die einzige Langzeitstrategie gegen Corona. Das Team des Impfzentrums arbeitet täglich für diese Hoffnung im Kampf gegen das Virus. Sie schützt die geimpfte Person vor schweren Krankheitsverläufen und verringert die von ihr ausgehende Ansteckungsgefahr deutlich. Jede Impfung in und um Ingolstadt schützt die Ingolstädter Bevölkerung und senkt die Reproduktionszahl des Virus. Bereits ab Juli 2021 steht genügend Impfstoff für alle zur Verfügung.

Die Ingolstädter Impfallianz
Im Kampf gegen Covid-19 werden alle gebraucht: Ein leistungsfähiges Impfzentrum, die Ärzteschaft sowie mobile Teams und die Betriebsärzte. Ziel dieser Impfallianz ist, die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Die mühsam und nur über zermürbende Lockdowns erkämpften sinkenden Zahlen können nur über eine möglichst hohe Impfquote weiter gesenkt und dauerhaft niedrig bleiben.

Mobile Einsatzteams
Bereits seit Juni 2021 wird über mobile Teams am Wohnort und in der Freizeit zusätzlich zum Impfzentrum ein niederschwelliges Impfangebot geschaffen. Neben mobilen Einsatzteams und/oder Impfmobilen spielen hierbei auch die Quartiere der sozialen Stadt eine zentrale Rolle. Über die direkte Ansprache vor Ort auch mit Vorbildern und gezielten Informationskampagnen werden Berührungsängste mit dem stationären Impfbetrieb abgebaut.

Auffrischimpfungen
Personen, bei denen nach einer vollständigen Impfung möglicherweise keine ausreichende oder eine schnell nachlassende Immunantwort vorliegt, wird eine Auffrischimpfung angeboten. Zu diesen Personen gehören insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen, sowie Personen mit einer Immunschwäche oder Immunsuppression sowie pflegebedürftige Menschen in ihrer eigenen Häuslichkeit und Menschen ab 80 Jahren. Auch Personen, die eine vollständige Impfserie mit einem Vektor-Impfstoff erhalten haben, wird im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge eine weitere Impfung angeboten. Die Auffrischimpfung wird mit einer einmaligen Impfstoffdosis mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe (Comirnaty® von Biontech oder Spikevax® von Moderna) mindestens 5 Monate nach Abschluss der ersten Impfserie durchgeführt.

Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche ab ab 12 Jahren können im Impfzentrum Ingolstadt mit den zugelassenen Impfstoffen Comirnaty® von BioNTech und Spikevax® von Moderna geimpft werden. Die STIKO empfiehlt die Impfung mit mRNA-Impfstoffen inzwischen allgemein für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, da der Nutzen der Impfung die Risiken überwiegt. Für jüngere Kinder unter 12 Jahren gibt es derzeit noch keinen zugelassenen Impfstoff.


Antworten auf die häufigsten Fragestellungen zum Thema Coronavirus-Schutzimpfung:

Wie erhalte ich meinen Termin? - Ihr Kontakt zum Impfzentrum

Seit Donnerstag, 22. Juli, sind Schutzimpfungen in Ingolstadt ohne vorherige Terminanmeldung möglich. Im Impfzentrum im Donau-City-Center können Interessierte ab 12 Jahren zu den regulären Öffnungszeiten vorbeikommen und erhalten hier die Impfung.

Bei einer Impfung bei den niedergelassenen Ärzten erhalten Sie die hierfür bestehenden Anmeldemodalitäten durch Ihre behandelnde Ärztin/Ihren behandelnden Arzt.

Wann werden Genesene geimpft?

Die STIKO empfiehlt für Personen, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten, die Verabreichung einer Impfstoffdosis. Es gelten folgende Empfehlungen:

  1. Personen mit gesicherter symptomatischer SARS-CoV-2-Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel 6 Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmend besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.

  2. Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-Cov-2-Infektion kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.

  3. Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen nach dieser Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, sollen die 2. Impfung in der Regel 6 Monate nach Ende der COVID-19-Symptome bzw. der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.

Warum ist der Abstand zwischen den Impfungen zwingend vorgegeben?

Für einen wirksamen Schutz ist bei den meisten verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung erforderlich: Die STIKO empfiehlt bei den mRNA-Impfstoffen einen Impfabstand von 3 Wochen für BioNTech und 4 Wochen für Moderna.
Beim Impfstoff von Johnson&Johnson ist nur eine Impfung erforderlich.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

  • Personalausweis/Reisepass
  • Versichertenkarte
  • Impfpass, sofern vorhanden
  • Gegebenenfalls medizinische Dokumente (sofern vorhanden)

Wie lange müssen anderweitige Impfungen zurückliegen?

Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden.

Wer trägt die Kosten der Impfung?

Die Impfung in den Impfzentren oder durch mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos - unabhängig vom Versicherungsstatus. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Wo werde ich geimpft?

Das ebenerdige und barrierefreie Impfzentrum Ingolstadt befindet sich in der Schillerstraße 2, 85055 Ingolstadt im Donau-City-Center.

Wie gelange ich zum Impfzentrum?

ÖPNV:

Haltestellen Frühlingstraße sowie Regensburger Straße mit den Linien 16, 18, 21, 31, 41, 51, N8, S6

Fahrplanauskunft der INVG

PKW/Fahrrad:

Schillerstraße 2, 85055 Ingolstadt im Donau-City-Center. Parkplätze sind auf dem Areal des Donau-City-Centers vorhanden. Ebenerdig kann eine Stunde kostenfrei, in den barrierefrei erreichbaren Parkhäusern drei Stunden kostenfrei geparkt werden.

Die Stadt Ingolstadt kann grundsätzlich keine Taxikosten übernehmen. Berechtigte (z.B. mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Mobilitätseinschränkung) für eine „Krankenfahrt“ können sich eine „Verordnung einer Krankenbeförderung“ (Muster 4) für eine Fahrt mit dem Taxi vom Hausarzt ausstellen lassen. Es muss ein Selbstbehalt von fünf Euro pro Fahrtstrecke durch die zu impfende Person übernommen werden.

Darüber hinaus besteht bei Erfüllen der Anforderungen die Möglichkeit eines Fahrdienstes. Diesen kann jeder in Anspruch nehmen, der ihn auch bekommt, wenn er einen Arztbesuch/Reha oder Dialysefahrt von der Krankenkasse bezahlt bekommt.

Das betrifft Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 oder 5 sowie Pflegebedürftige mit Pflegegrad 3, wenn eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt. Auch Schwerbehinderte haben Anspruch, wenn sie mindestens eins der folgenden Kürzel im Schwerbehindertenausweis haben: „aG“ für außergewöhnliche Gehbehinderung, „Bl“ für Blindheit oder „H“ für Hilflosigkeit. Dafür greifen im Prinzip dieselben Bedingungen, wie sie auch sonst nach § 60 Abs. 1 Satz 1 SGB V für die Krankenbeförderung gelten, inklusive der gesetzlichen Zuzahlung von mindestens fünf Euro je Fahrt. Stets ist eine Genehmigung der Krankenkasse erforderlich.

Welche weiteren Unterstützungen des Impfzentrums werden vor Ort angeboten?

In Zusammenarbeit mit der Inklusions- und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ingolstadt werden vor Ort verschiedenste Unterstützungsangebote zur Verfügung gestellt. Neben in verschiedenen Sprachen zugänglichem Informationsmaterial und dem allgemeinen auch ohne Sprachkenntnis verständlichem Aufklärungsvideo, welches mit Gebärdendolmetscher ausgestrahlt wird, stehen für gebündelte Termine mit Gehörlosen Gebärdendolmetscher bereit. Stets können die zu impfenden Personen durch Angehörige zur Unterstützung oder Übersetzung geleitet werden.

Wie läuft die Impfung vor Ort ab?

Zunächst werden die bei der Online-Anmeldung eingegebenen Daten abgeglichen und die entsprechenden Nachweise geprüft. Zusätzlich wird ein Aufklärungsbogen ausgefüllt. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben.

Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine viertel Stunde in einem Beobachtungsraum. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

Welcher Impfstoff wird im Impfzentrum verwendet?

Das Impfzentrum Ingolstadt wird aufgrund der Vorgaben des Freistaats Bayern mit sogenannten mRNA-Impfstoffen (Biontech, Moderna) beliefert. Diesen bieten einen sehr guten Schutz gegen die Delta-Variante. Die beiden Impfstoffe werden je nach Verfügbarkeit eingesetzt. Aufgrund der gleichen Wirkweise und gleichen Wirksamkeit besteht keine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden Herstellern.

Zudem ist der Vektorimpfstoff Johnson & Johnson verfügbar, der nur einmal verabreicht werden muss.

Wie kann ich die Impfung nachweisen?

Die Schutzimpfung wird im Impfausweis oder, falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, in einer Impfbescheinigung dokumentiert. Der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff steht ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung dem erforderlichen Testnachweis gleich. Dies kann mit dem Impfpass (sog. Impfausweis) nachgewiesen werden, in welchem die Impfung gemäß § 22 IfSG dokumentiert wird. Sollte zum Zeitpunkt der Impfung kein Impfausweis vorhanden sein oder vorgelegt werden, so erfolgt die Dokumentation durch Ausstellung einer sog. Impfbescheinigung, welche dieselben Angaben enthält. Diese ist ebenfalls zum Nachweis einer vollständigen Impfung geeignet.

Bei jeder neuen Impfung im Impfzentrum erhält man ab sofort direkt vor Ort den QR-Code, der für den digitalen Nachweis nötig ist. (Achtung: Nicht mit dem QR-Code auf der Dokumentation verwechseln!) Für bereits erfolgte Impfungen besteht die Möglichkeit den digitalen Impfnachweis bei teilnehmenden Apotheken gegen Vorlage des Impfnachweises zu generieren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.digitaler-impfnachweis-app.de

Wie sollen Personen sich impfen lassen, die an klinischen Impfstoffstudien teilgenommen haben?

Die Teilnehmenden können sich entbinden lassen, um zu erfahren, ob sie ein Placebo oder eine COVID-19-Impfung erhalten haben.

  • Personen, die ein Placebo erhalten haben, sollen sich entsprechend der nationalen Impfempfehlung impfen lassen
  • Personen, die einen nicht zugelassenen Impfstoff erhalten haben, sollen sich entsprechend der nationalen Impfempfehlung impfen lassen. Grund dafür ist, dass bei nicht zugelassenen Impfstoffen kein Nachweis über die Wirksamkeit der Impfung besteht. Um die Studienteilnehmenden dennoch optimal vor COVID-19 zu schützen sollte daher eine weitere Impfung entsprechend nationaler Impfempfehlung erfolgen.
  • Personen, die im Rahmen einer klinischen Studie einen mittlerweile in der EU zugelassenen Impfstoff erhalten haben, sind vor COVID-19 geschützt. Diese Personen sollten sich darüber informieren, ob und wann eine Auffrischimpfung empfohlen wird. Die STIKO arbeitet zurzeit die Evidenz zu Auffrischimpfungen auf, bisher gibt es noch keine Empfehlung.

Weitergehende Informationen

Informationen können darüber hinaus der Impfkampagne des Freistaats Bayern in Tageszeitungen, Fernsehen sowie Radio entnommen werden.

Für allgemeine Fragen wurde eine Impf-Hotline (0841 305-41000, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) eingerichtet.

Für spezifische medizinische Fragestellungen, die Ihren persönlichen Gesundheitszustand betreffen, bitten wir Sie, sich an Ihre behandelnde Ärztin / Ihren behandelnden Arzt zu wenden.

Informationen zur Corona-Schutz-Impfung in Leichter Sprache finden Sie unter: stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2021/02/allgemeine_informationen_corona_impfung.pdf


Broschüre zur Corona-Schutzimpfung in verschiedenen Sprachfassungen

Informationen zum Nachweis als genese Person

Genesene benötigen einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form. Dieser Nachweis muss auf einer Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruhen, die mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.
Als Beleg, dass Sie genesen sind, gilt daher bereits Ihr positives PCR-Testergebnis direkt oder die Isolationsbescheinigung des Gesundheitsamtes.
Eine gesonderte Bescheinigung wird hierzu vom Gesundheitsamt nicht ausgestellt.

Corona-Genesene können in vielen Apotheken ein digitales Zertifikat zu ihrer überstandenen Erkrankung bekommen.
Auf dem Online-Portal mein-apothekenmanager.de lässt sich herausfinden, wo eine Apotheke in der Nähe ist, die diesen Service anbietet.

Um den digitalen Nachweis zum Vorzeigen auf dem Handy zu bekommen, müssten Genesene ein gültiges Ausweisdokument und einen positiven PCR-Test, der nicht länger als 180 Tage zurückliegt, in die Apotheke mitbringen.

Den auf dem Nachweis aufgedruckten QR-Code können Genesen/Geimpfte dann mit einer Impfpass-App ihrer Wahl einscannen: Neben der eigens dafür entwickelten App "CovPass" lässt sich der QR-Code auch in der Corona-Warn-App oder der Luca-App einbinden.


Corona Testzentren

Das Corona-Testzentrum der Stadt Ingolstadt besteht aus mehreren Standorten:

  • Testzentrum am Audi Sportpark (für PCR-Tests) - bitte Personenkreis beachten!
  • Teststation Mitte für Antigen-Schnelltests (Auf der Schanz 39, Flachdachgebäude auf dem Parkplatz)

An beiden Standorten sind grundsätzlich Tests nur nach Voranmeldung möglich. Sollte ein Testtermin ausnahmsweise nicht wahrgenommen werden können, ist dieser rechtzeitig zu stornieren. Dies ist ebenfalls online möglich.

Was muss beachtet werden?

Bitte beachten: An den lokalen Testzentren werden keine Personen getestet, die Symptome aufweisen! (Ausnahme – „Schnupfenkinder" mit leichten Erkältungssymptomen sowie die Testung zur Bestätigung eines positiven Antigen-Schnelltests oder Selbsttests)

Zu allen Tests ist ein Ausweisdokument (Lichtbild und Adresse muss vorliegen) und die Unterlagen, die den Testgrund belegen (z. B. Quarantänebestätigung, Reha-Aufnahme, OP-Termin, Immatrikulationsausweis, Mutterschaftspass, Berechtigungsschein etc.) mitzubringen.

Zusätzlich zum PCR-Test ist die elektronische Gesundheitskarte (gesetzlich oder privat) mitzubringen.

Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten Hilfe unter 0841 305-1430 (Mo. bis Fr. 8 bis 16.30 Uhr).

Für jede zu testende Person ist ein einzelner Termin zu vereinbaren, da aus Kapazitätsgründen nur angemeldete Personen getestet werden können.

Wer kann sich testen lassen?

Laut Testverordnung des Bundes haben alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig vom Impfstatus mindestens einmal pro Woche Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest („Bürgertest“).

Für Stillende und Menschen mit einer medizinischen Kontraindikation werden bis auf Weiteres kostenlose PCR-Tests angeboten. Schwangere können sich in Bayern bis zum 31. März 2022 kostenlos mittels PCR testen lassen.

Ein kostenloser Schnelltest ist möglich für:

  • Asymptomatische Personen auf eigenen Wunsch („Bürgertest“)
  • Besucher in Alten- und Pflegeeinrichtungen / Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Abschlusstest für positiv getestete Personen
  • Aus besonderem Anlass (z.B. vor einer OP, Reha etc.)
  • „Schnupfenkinder“
  • Enge Kontaktpersonen von positiv Getesteten

Ein kostenloser PCR-Test ist möglich für:

  • Aus besonderem Anlass (z.B. vor einer OP, Reha etc.)
  • Enge Kontaktpersonen von positiv Getesteten
  • Nach positiven Schnelltest oder Selbsttest
  • Schwangere / Stillende
  • Impfunfähige (medizinische Kontraindikation)
  • Beschäftigte in Pflegeheimen, ambulante Dienste, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Besonderheiten bei der Testung symptomatischer Personen

Weiterhin gilt: Wer glaubt, erkrankt zu sein, soll zunächst telefonischen Kontakt mit seinem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Telefon 116 117) aufnehmen. Testungen im häuslichen Umfeld können weiterhin nur durch die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung veranlasst werden.
Nur durch einen Arzt oder eine Ärztin kann eine Differentialdiagnose erfolgen, Medikamente verschrieben oder eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden.

Einen Arzt für einen Coronavirus-Test finden Sie unter www.kvb.de/service/arztverzeichnis unter dem Punkt „Arzt-/Psychotherapeutensuche“.

Wann kann man sich im Testzentrum testen lassen?

Die Öffnungszeiten werden je nach Auslastung und verfügbaren Laborkapazitäten angepasst, die aktuell möglichen Termine werden im Terminbuchungssystem angezeigt.

Wichtiger Hinweis für enge Kontaktpersonen:
Bitte beachten Sie die genauen Testvorgaben (Tag und Testmöglichkeit) Ihres Gesundheitsamtes!

An beiden Standorten sind grundsätzlich Tests nur nach Voranmeldung möglich.

Das Testzentrum am Audi Sportpark ist derzeit wie folgt geöffnet:

  • Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17.30 Uhr
  • Freitag 8 bis 12 Uhr
  • vorab bitte hier online den Termin vereinbaren

Die Teststation Mitte ist derzeit wie folgt geöffnet:

  • Montag bis Freitag 7.30 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 19 Uhr
  • Samstag/Sonntag von 10 bis 14 Uhr
  • vorab bitte hier online den Termin vereinbaren

Hier geht es zur Online-Terminvereinbarung

Wichtiger Hinweis zum Verfahren der Online-Terminreservierung:

Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben und einen Termin im Kalender ausgewählt haben, bekommen Sie eine Mail an Ihre angegebene Mail-Adresse.
Diese Mail enthält einen Link, mit dem Sie Ihre Reservierung bestätigen; dieser Link ist 1 Stunde gültig. Jetzt wird der Termin im System eingetragen und Sie erhalten eine weitere Mail mit der genauen Terminzeit, einer 5-stelligen Terminnummer und eventuell mitzubringenden Unterlagen.
Erst wenn Sie diese zweite Mail bekommen, ist der Termin reserviert.

Link zur Online-Terminvereinbarung (PCR-Test)

Link zur Online-Terminvereinbarung (Schnelltest)


Corona Schnelltests in Apotheken

Ingolstädter Apotheken bieten Schnelltests an. Zur Terminvereinbarung und weiteren Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweilige Apotheke.

www.mein-apothekenmanager.de


Weitere private Teststationen

Innerhalb des Stadtgebietes gibt es weitere private Teststationen, die Testungen anbieten.

Bitte beachten Sie, dass sich die genannten Öffnungszeiten laut Betreiber ändern können.

Postleitzahl 85049

Am Münster (Schnelltest)
Kreuzstraße 1
85049 Ingolstadt
Mo-So: 9 bis 18 Uhr

Uphoff und Fahdt (Schnelltest)
Steuartstraße 3
85049 Ingolstadt
Telefon: 0841 6578027

Tanja Hübsch (Schnelltest)
Erchanstraße 31
85049 Irgertsheim
nur nach Terminvereinbarung
Telefon: 0175 1517828

Hebammenpraxis Sina Englmeier (Schnelltest)
Barellistraße 3
85049 Ingolstadt
Telefon 1522 9945537
www.auf-die-welt-kommen.de


Postleitzahl 85051

EKZ Süd am Positiv Fitness (Schnelltest und PCR-Test)
Münchener Straße 144
85051 Ingolstadt
Mo-Sa: 9 bis 18 Uhr
So: 10 bis 14 Uhr

Aquajogging (Schnelltest)
Brunnerstraße 22 a
85051 Ingolstadt
Telefon: 08450 9241782

Teststelle Weber (Spucktest)
St.-Blasius-Straße 40
85051 Ingolstadt
ab 16 Uhr nach Terminvereinbarung
Telefon: 0176 45904244

Teststation Guggenmos (Spucktest)
Spitalwaldstraße 51a
85051 Ingolstadt
nur nach Terminvereinbarung
Telefon: 0175 1946778
E-Mail: daria.guggenmos@web.de

DKS Medical GmbH (Schnelltest)
Am Hochfeldweg 4
85051 Ingolstadt

Novidatest, Parkplatz Edeka Brück (Schnelltest)
Weicheringer Straße 174
85051 Ingolstadt


Postleitzahl 85053

Johanniter Testzentrum Ingolstadt Süd (Schnelltest)
Geisenfelder Straße 1
85053 Ingolstadt
Mo-Do: 17:30 bis 19 Uhr
Fr/Sa: 16:30 bis 19:30 Uhr

BESL GmbH (Schnelltest und PCR-Test)
Südliche Ringstraße 64
85053 Ingolstadt
Internet: testtermin.de/testcenter-ingolstadt

Matuschka GmbH (Schnelltest)
Geisenfelder Straße 21
85053 Ingolstadt
Telefon: 0841 67029


Postleitzahl 85055

EDEKA Braun mit "WalkIn" (Schnelltest und PCR-Test)
Lena-Christ-Straße 1
85055 Ingolstadt
Mo-Sa: 9 bis 18 Uhr
So: 10 bis 14 Uhr

Gästehaus zur Linde (Schnelltest)
Geibelstraße 6
85055 Ingolstadt
Telefon: 0841 8816400

Teststation Ingolstadt (Schnelltest)
Schillerstraße/Regensburger Straße (Autoplatz B)
85055 Ingolstadt


Postleitzahl 85057

Teststation BRK Westpark (Schnelltest)
Am Westpark, Eingang „C“
85057 Ingolstadt
ohne Anmeldung
Mo-Fr: 12:00 bis 20:00 Uhr
Sa: 09:00-20:00 Uhr
So: 10:00-17:00 Uhr
E-Mail: testen@kvingolstadt.brk.de

Ecolog Deutschland GmbH (Schnelltest und PCR-Test)
Permoserstraße 81 (Lidl)
85057 Ingolstadt
Internet: www.ecocare.center

DHS - Die Heilpraktikerschule Ingolstadt (Schnelltest)
Schlüterstraße 5
85057 Ingolstadt
Di/Mi: 8:30 bis 12:30 Uhr

Reha Fit Gesundheitszentrum (Schnelltest)
Am Westpark 1
85057 Ingolstadt
nur nach Terminvereinbarung
Telefon: 0175 7580048

Derzeit bekannte private Teststationen, die Angaben sind ohne Anspruch auf Richtig- und Vollständigkeit.


Die kommunalen und privaten Teststationen sowie die Apotheken, die Schnelltests anbieten, finden Sie hier im Stadtplan dargestellt.


Auch verschiedene Hausärzte bieten Schnelltests an – fragen Sie hierzu bitte Ihren Hausarzt.

Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme. Verhalten Sie sich weiterhin umsichtig und halten Sie sich an die AHA+L Formel.
Weitere Hinweise finden Sie hier.

Was tun im Verdachtsfall?

Die richtigen Verhaltensregeln bei einem begründeten Verdacht:

Personen, die befürchten erkrankt zu sein, sollten zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Verhalten abklären.

Sie sollten nicht von sich aus Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen aufsuchen (Ansteckungsgefahr). Ist die Arztpraxis nicht erreichbar, kann man sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Die Stadt Ingolstadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem besorgte Bürger im Zusammenhang mit medizinischen Themen Auskünfte zum Coronavirus, zu richtigen Verhaltensweisen und zu Hygiene-Tipps erhalten können und ihre Fragen hierzu stellen können. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-1430 (Montag bis Freitag, 8 bis 16.30 Uhr). Gehörlose können per E-Mail Kontakt aufnehmen: covid-deaf@ingolstadt.de.

Als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen dient auch die »Corona-Hotline« der Staatsregierung.
Diese ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, am Samstag von 10 bis 15 Uhr unter 089 122 220 erreichbar.


Zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen sei auf die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verwiesen.

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der innerhalb weniger Minuten ein Fragenkatalog beantwortet wird und daraus spezifische Handlungsempfehlungen gegeben werden:
>> CovApp - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus


Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns - Coronavirustests im Umkreis von Ingolstadt

Was tun bei positivem Selbsttest?

Was tun, wenn mein Selbsttest positiv ist?

Zeigt ein Selbsttest ein positives Ergebnis an, soll sich die Person

  • sofort häuslich und von anderen Personen absondern und
  • umgehend einen Termin zur Abnahme eines PCR-Tests über den Hausarzt, die Rufnummer 116 117 oder (wenn keine Corona-typischen Symptome auftreten) an der Teststation im Audi Sportpark vereinbaren.

Nach Abnahme des PCR-Tests wird die Person zur Verdachtsperson im Sinne der Bayerischen Allgemeinverfügung und muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Der Arzt oder das lokale Testzentrum des Gesundheitsamtes beim Audi-Sportpark melden die Person dann direkt an das zuständige Gesundheitsamt.

Bescheinigungen für den Arbeitgeber für den Zeitraum, bis das PCR-Testergebnis vorliegt, können vom Gesundheitsamt nur für Personen ausgestellt werden, die mittels Antigentest durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person positiv getestet wurden. Ein Selbsttest ist leider nicht ausreichend.


Für Kinder, Schüler, Lehrpersonal, Schulpersonal und Personal in der Kindertagesbetreuung gilt:

Bei Personen, die in der Schule oder in der Kindertagesbetreuung ein positives Ergebnis im Selbsttest erhalten, muss unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt sowie die Einrichtungsleitung oder Schule informiert werden.

Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt ist hierfür erreichbar unter 0841 305-1430 oder per E-Mail an corona2@ingolstadt.bayern.de .

Benötigt werden Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse und eine Telefonnummer der positiv getesteten Person. In diesen Fällen ordnet das Gesundheitsamt umgehend eine PCR-Testung an. Hier gilt die Person bereits mit der Anordnung als Verdachtsperson und muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben.


Die Quarantäne endet in allen Fällen mit Vorliegen eines negativen Testergebnisses der PCR-Testung, spätestens jedoch mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der PCR-Testung.

Ist das Testergebnis der Verdachtsperson PCR-Testung positiv, wird die Absonderung im Sinne einer Isolation fortgesetzt. Das zuständige Gesundheitsamt meldet sich automatisch bei der positiv getesteten Person und trifft die notwendigen Anordnungen.

Weitere Informationen:

Was tun bei positivem PCR-Testergebnis?

Liegt ein positiver PCR-Befund vor, soll die Person

  • das unten stehende Meldeformular zur Meldung einer positiven PCR-Testung ausfüllen und an das Gesundheitsamt absenden sowie
  • sich umgehend in Isolation begeben. Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Patienten mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion. Sie kann je nach Schweregrad der Erkrankung sowohl häuslich (siehe Flyer für Patienten und Angehörige) als auch stationär erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach bestimmten Kriterien, i.d.R. wenn von einer Weiterverbreitung nicht mehr auszugehen ist.

Merkblatt des Gesundheitsministeriums »Was tun bei positivem PCR-Test?« (PDF)

 

Bitte beachten Sie:

Das Meldeformular soll nur ausgefüllt werden, wenn ein positiver PCR-Befund vorliegt. Positive Schnelltests und Selbsttests gelten nicht!


Bitte füllen Sie das Formular aus, versenden es und warten Sie auf den Anruf des Gesundheitsamtes. Vielen Dank!

Dies kann unter folgendem Link durchgeführt werden:

www.ingolstadt.de/positivgetestet

Ermittlung von Kontaktpersonen

Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit einem positiven Corona-Befund werden vom Gesundheitsamt Ingolstadt aufgefordert, ihre Kontakte innerhalb eines individuell bestimmten Ermittlungszeitraumes mit Hilfe des Online-Formulars zu melden.

Dies kann unter folgendem Link durchgeführt werden: www.ingolstadt.de/kontaktpersonenermittlung

Ingolstädter Einrichtungen (z.B. Firmen, medizinische Einrichtungen, Schulen, Kindertageseinrichtungen) verwenden zur Übermittlung von Kontaktpersonen die vom Gesundheitsamt bereitgestellte Vorlage.

Diese kann unter folgendem Link aufgerufen und übermittelt werden: www.ingolstadt.de/kpe-einrichtungen

Grundsätzlich wird dabei zwischen „Kontaktpersonen“ und „enger Kontaktperson“ unterschieden (die bisherige Einteilung in Kontaktperson I und II entfällt seit April 2021).

Eine Kontaktperson ist, wer im infektiösen Zeitintervall Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatte.
Als infektiöses Zeitintervall gilt:

  1. bei symptomatischen Fällen mit bekanntem Symptombeginn = Zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome bis mindestens 14 Tage nach Symptombeginn (kann bei schwerem Verlauf auch verlängert werden)
  2. bei asymptomatischen Fällen mit unbekanntem Infektionsdatum: Zwei Tage vor bis 14 Tage nach Probenentnahme-Datum
  3. bei asymptomatischen Fällen mit bekanntem Infektionsdatum: Ab Tag 3 nach Kontakt mit der infizierten Person, bis Tag 19 nach Kontakt

Enge Kontaktpersonen

Eine enge Kontaktperson hat zudem ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • enger Kontakt (weniger als 1,5 Meter Abstand) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz
  • Face-to-Face Gespräch mit dem Fall unter 1,5 Meter Abstand (unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz*
  • gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für mehr als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske getragen wurde.

*Definition adäquater Schutz = adäquater Schutz bedeutet, dass beide Personen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske tragen

Für die Dauer der Quarantäne von engen Kontaktpersonen sind folgende Optionen vorgegeben:

  • 10 Tage ohne abschließenden Test
  •   7 Tage mit abschließendem PCR- oder Antigenschnelltest

Damit die Quarantäne vorzeitig nach Tag 7 enden kann, dürfen während der Quarantäne keine Corona-typischen Symptome auftreten und das negative Testergebnis muss an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden.

In allen anderen Fällen entscheidet das zuständige Gesundheitsamt über das Ende der Quarantäne.

Achtung Ausnahme:

Sollten Sie als enge Kontaktperson bereits vollständig geimpft (ab Tag 15) oder von einer SARS-CoV-2 Infektion innerhalb der letzten 6 Monaten und vor mehr als 28 Tagen genesen sein, können Sie unter Umständen von der Quarantänepflicht befreit werden.

Definition "Vollständig Geimpfte":

Als vollständig Geimpfte gelten Ingolstädterinnen und Ingolstädter, die symptomfrei und im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises* sind.
Zusätzlich gilt eine Person als vollständig geimpft, wenn sie in der Vergangenheit bereits positiv war (PCR Nachweis) oder einen durchgeführten spezifischen positiven Antikörpertest** besitzt und danach eine Impfdosis gegen COVID-19 erhalten hat, ab dem Tag der Impfung.

*Ein Impfnachweis ist ein Nachweis über das Vorliegen einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Die Impfung muss mit einem vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) genannten Impfstoff erfolgt sein und abhängig vom Impfstoff aus einer oder zwei Impfdosen bestehen. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein.

** Ein Antikörpertest ist ein Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in digitaler Form. Der Test muss zu einer Zeit erfolgt sein, zu der die betroffene Person noch keine Impfung gegen COVID-19 erhalten hatte.

Definition "Genesene Personen":

Als genesene Personen gelten Ingolstädterinnen und Ingolstädter, die symptomfrei und im Besitz eines Genesenennachweises* sind. Außerdem darf keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen sein.
Die Infektion darf nicht länger als sechs Monate und vor mehr als 28 Tage zurückliegen.

*Als Genesenennachweis gilt die Vorlage eines Dokuments in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, aus dem die zugrundeliegende positive Testung z.B. mittels PCR nachzuweisen ist (z.B. Laborergebnis oder Isolationsbescheid des zuständigen Gesundheitsamtes)

Sollte eine der beiden Definitionen auf Sie als enge Kontaktperson zutreffen, bitte das entsprechende Online-Formular unter folgendem Link öffnen und ausfüllen:

>> www.ingolstadt.de/impfnachweis


Häusliche Quarantäne und Isolation

Eine Isolierung oder Quarantäne soll durch Reduktion von Kontakten zu anderen Personen die Verbreitung eines Krankheitserregers, z.B. des SARS-CoV-2 Virus, verhindern.

Man unterscheidet bei engen Kontaktpersonen und auf das SARS-CoV-2 Virus positiv getestete Personen zwischen Quarantäne und Isolation:

Isolation:

Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Patienten mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion. Sie kann je nach Schweregrad der Erkrankung sowohl häuslich (siehe Flyer für Patienten und Angehörige) als auch stationär erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach bestimmten Kriterien, i.d.R. wenn von einer Weiterverbreitung nicht mehr auszugehen ist.

Quarantäne:

Quarantäne ist eine zeitlich befristete Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder von Personen, die möglicherweise das Virus ausscheiden. Dabei handelt es sich meist um Kontaktpersonen von Erkrankten sowie um Einreisende aus Risikogebieten. Die Quarantäne kann sowohl behördlich angeordnet sein als auch freiwillig erfolgen (siehe auch das Merkblatt für häusliche Quarantäne).

* Stand 09.07.2021 RKI RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 / Krankheit COVID-19

Informationen für auf das SARS-CoV-2 Virus positiv getestete Personen:

Flyer bei Isolation von Positiven: Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19 Erkrankung (rki.de)

Fremdsprachen: RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung: Flyer für Patienten und Angehörige

Informationen für enge Kontaktpersonen:

Flyer Verhalten in der Quarantäne: Merkblatt für Betroffene (Kontaktpersonen) Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne (rki.de)

Fremdsprachen: RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Häusliche Quarantäne (vom Gesundheitsamt angeordnet): Flyer für Kontaktpersonen

Sollten Sie selbst an COVID-19 erkrankt sein und sich unter ärztlicher Betreuung in häuslicher Isolierung befinden, können weiterführende Informationen eingesehen werden unter www.rki.de/covid-19-ambulant.

Informationen zur Einreise aus Risikogebieten

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 führt die Regelungen der ursprünglichen Coronavirus-Einreiseverordnung, der Coronavirus-Schutzverordnung und der Musterquarantäneverordnung zusammen. Damit regelt sie bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten.

Alle Informationen zur Einreise nach Deutschland hat das Bundesgesundheitsministerium zusammengefasst:

www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html


Ihre Kontaktdaten sowie das Testergebnis können Ingolstädterinnen und Ingolstädter über www.ingolstadt.de/testergebnis hochladen.

Allgemeine Informationen & FAQs

Häufige Fragen zum Coronavirus beantworten das  Landesamt für Gesundheit, das Bayerische Gesundheitsministerium und das Bayerische Innenministerium:
FAQ Coronavirus - Bayerisches Innenministerium
FAQ Coronavirus - Bayerisches Gesundheitsministerium 
FAQ Coronavirus - Landesamt für Gesundheit


Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache 


Informationen für Gehörlose


Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt.

Informationen in Fremdsprachen


Deutsch

Englisch / English

Arabisch / عربي

Allgemeine Informationen zum Corona-Virus - Arabisch

معلومات عامة عن فيروس كورونا باللغة العربية

Informationsplakat in arabischer Sprache [PDF]

Erklärungsvideo Migrationsrat Stadt Ingolstadt (Youtube) - فيديو توضيحي مجلس الهجرة في انجولشتات(يوتيوب)

Integrationsbeauftragte der Bundesregierung - المعلومات الحالية من مفوضي الاندماج في الحكومة الاتحادية

HandbookGermany mit aktuellen Texten und Videos - كتيب المانيا مع النصوص ومقاطع الفيديو

Corona-positiv - was dann? - كورونا ايجابي_ ماذا بعد ذلك؟

Informationen und praktische Hinweise Covid19 - 19معلومات و نصائح عملية عن

Was Sie jetzt über Corona wissen müssen [PDF] ما يجب عليك معرفته حاليًا بشأن كورونا

Informationen der WHO (World Health Organization) - معلومات من منظمة الصحة العالمية

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps - منع العدوى: أهم 10 نصائح للنظافة الشخصية

Informationen zur Corona-Schutzimpfung - Arabisch - معلومات عن التطعيم الوقائي ضد كورونا باللغة العربية

Erklärvideo (Youtube) مجلس الهجرة في انجولشتات: معلومات عن التطعيم ضد فيروس كورونا باللغة العربية

Informationsbogen zur Impfung - ورقة معلومات عن التطعيم

Zur Impfung anmelden - Arabisch - التسجيل للتطعيم- عربي [PDF]

Broschüre “So kommen Sie zu Ihrer Corona-Schutzimpfung“ in arabischer Sprache

Griechisch / ελληνικά

Italienisch / Italiano

Polnisch / Polski

Rumänisch / Româna

Russisch / Русский

Türkisch / Türkçe


Mehrsprachige Corona Informationen in Bild und Ton

Aufgrund der bestehenden Corona-Situation unterstützen Mitglieder des Migrationsrates Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger mit unzureichenden Deutschkenntnissen, indem sie Videos in ihren Muttersprachen produziert haben.
Damit machen sie auf die wichtigsten Corona-Regelungen und die Corona-Schutzimpfung aufmerksam und unterstützen die Übermittlung an entsprechende Bevölkerungsgruppen.
Die Videos stehen derzeit in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung.

Hier finden Sie die Filme des Migrationsrates mit wichtigen Informationen zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung in verschiedenen Sprachen (Youtube-Link):

Hier finden Sie die Filme des Migrationsrates mit wichtigen Informationen zum Coronavirus in neun verschiedenen Sprachen

Diese ehrenamtliche Aktion des Migrationsrates zeigt das große Engagement des Migrationsrates, sich für die Belange der Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit ausländischen Wurzeln einzusetzen und das gute Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft in unserer Stadt zu fördern.

Mit Hilfe der sozialen Medien sollen mit dieser Aktion möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreicht werden und die wichtigsten Informationen auch an Bevölkerungsgruppen weitergeleitet werden, die möglicherweise bislang noch nicht erreicht wurden. Die Videos sind außerdem auf der städtischen Internetseite des Migrationsrates unter www.ingolstadt.de/migrationsrat zu sehen.


Soziale Hilfen

Hilfe-Hotlines bei psychischen Belastungen im Lockdown

Der anhaltende Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie sorgt dafür, dass die Menschen die meiste Zeit zuhause verbringen müssen. Gerade Familien, Eltern und Kinder können im Spannungsfeld von „HomeOffice“ und „Home-Schooling“ mitunter hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sein. Hilfe und Beratung bieten nachfolgende Anlaufstellen.

Auch Schulpsychologen und Qualifizierte Beratungslehrkräfte stehen für Fragen/Beratungen zu Lernschwierigkeiten etc. zur Verfügung. Die Kontaktdaten der für die jeweilige Einzelschule zuständigen Personen sind den Eltern durch die Schulleitungen bereits am Schuljahresanfang übermittelt worden.

Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar. Ob Kummer, Einsamkeit, Depressionen, Krankheit, Trauer oder Ärger – hier gibt es ein offenes Ohr für alle Themen. Alle Anrufe sind kostenlos und anonym.

Telefonseelsorge: 0800–111 0 111 oder 0800–1110222

Kinder-Notrufnummern

Gerade Kinder brauchen unseren Schutz und Obhut. Solltet ein begründeter Verdacht entstehen, dass Kinder in Not sind, kann die Notrufnummer des Münchner Kinderschutzzentrums angerufen werden. Zu erreichen ist diese Stelle von

  • Montag bis Donnerstag von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr
  • Freitags von 9 bis 12.30 Uhr und 19 bis 20 Uhr
  • Außerdem samstags und sonntags von 9.30 bis 11.30 Uhr

Kinder selbst können sich bei der Nummer gegen Kummer melden. Speziell für Eltern ist das Elterntelefon gedacht.

Kinderschutzzentrum: 089 555 356 | Nummer gegen Kummer: 116111 oder 0800 111 03 33 | Elterntelefon: 0800 111 05 50

Jugendnotdienste

Auch der Jugendnotdienst steht in jeder erdenklichen Krisensituation zur Verfügung, um „erste Hilfe" zu leisten. Egal ob es um eine Weitervermittlung geht oder aber eine kurzfristige Unterbringung organisiert werden muss, um Jugendlichen zu helfen. Zuständig ist Stadt Ingolstadtebenfalls das Kinderschutzzentrum und die Nummer gegen Kummer. Außerdem gibt es eine bundesweite, ebenfalls kostenlose Jugendnotdienst Rufnummer. Speziell für Eltern ist das Elterntelefon gedacht.

Kinderschutzzentrum: 089 555 356 | Nummer gegen Kummer: 116111 oder 0800 111 03 33 | Bundeseinheitliche Rufnummer: 0130 865 252 | Elterntelefon: 0800 111 05 50

Sozialpsychatrischer Krisendienst Bayern

Zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialpsychiatrischen Krisendienstes gehören Ärzte, Sozialarbeiter und Psychologen, die Menschen mit einer seelischen Krise und ihren Angehörigen, sowie Menschen mit psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung Hilfe anbieten. Der Sozialpsychiatrische Krisendienst ist täglich 24 Stunden erreichbar.

Sozialpsychiatrischer Krisendienst: Tel. 0800 6553000 (kostenfrei), täglich erreichbar 0-24 Uhr

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Diese Notfallnummer ist eine Initiative des Bundesamts für Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Auch während der Corona- Epidemie setzt das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" alles daran, das Beratungsangebot rund um die Uhr aufrechtzuerhalten. Gerade in diesen Zeiten ist eine telefonische und Online-Beratung für Betroffene von Gewalt wichtig. In München wird zusätzlich der Frauennotruf täglich von 18 bis 24 Uhr angeboten.

Hilfetelefon: 0800 116 116 | Frauennotruf: 089 763 737

Hilfsangebote für Paare, Eltern, Kinder und Familien

Ein kurzes Gespräch oder konstante Beratung: die Seite "Muckl MAG" bietet für Paare, Eltern, Kinder und Familien verschiedene Hilfsangebote.

Das Seniorenbüro des Bürgerhauses unterstützt ältere Mitbürger

Vor allem Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranken wird empfohlen, Menschenmengen zu meiden und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Hier möchte das Bürgerhaus gezielt unterstützen und vermittelt ab sofort Hilfen auf privater Basis, um Hilfesuchende und Helfer zusammenzubringen. Es geht zum Beispiel um Einkaufshilfen, Botengänge zum Arzt oder Besorgungen aus der Apotheke.

Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich an das Seniorenbüro im Bürgerhaus wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 17 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 305-2830 zur Verfügung. Per Mail ist das Seniorenbüro unter seniorenbuero@ingolstadt.de zu erreichen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerhaus-ingolstadt.de

Malteser-Einkaufsdienst

Die Koordinatoren des Malteser-Einkaufsdienstes sind erreichbar: für die Stadt Ingolstadt von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 08421 980756 und per E-Mail unter einkaufsdienst.ingolstadt@malteser.org, für Stadt und Landkreis Eichstätt von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 15 Uhr unter Telefon 08421 980755 und per E-Mail unter einkaufsdienst.eichstaett@malteser.org.

Wer 70 Jahre oder älter ist oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst melden. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Während Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden können, wird auf Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich Rücksicht genommen. Der Dienst ist, bis auf das Geld für den Wareneinkauf, kostenfrei.

Auch wer ehrenamtlich als Einkaufshelfer tätig werden will, kann sich melden bei Anke Thiede, E-Mail: anke.thiede2@malteser.org.

Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen

Die derzeitige Situation aufgrund der akuten Bedrohung durch das Corona-Virus verursacht bei vielen Menschen große Ängste unterschiedlichster Art. Nicht jede Bürgerin oder jeder Bürger in unserer Stadt hat eine Person, mit der offen und vertrauensvoll über die eigenen Sorgen gesprochen werden kann.

Aus diesem Grund möchten die Integrationsbeauftragte und ihr Team auf das Angebot der Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen hinweisen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Menschen die vorhandenen Angebote in ihrer Muttersprache aufzuzeigen und die Möglichkeit dieses Austausches anzubieten“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt, Ingrid Gumplinger.

Telefonseelsorge steht allen Bürger/-innen, die sich in Krisen oder schwierigen Lebenssituationen befinden, zur Verfügung. Neben Anbietern in deutscher Sprache gibt es mehrere Telefonseelsorger/-innen, die auch in anderen Sprachen beraten und unterstützen. Die Gespräche sind völlig anonym und bleiben vertraulich.

Die Telefonseelsorge Ingolstadt ist ein ökumenisches Seelsorge- und Beratungsangebot, das gemeinsam von der Diözese Eichstätt und dem Diakonischen Werk Ingolstadt getragen wird. Die Gespräche finden 24 Stunden täglich auf Deutsch und bei Nachfrage auch auf Englisch statt.
Telefon: 0800 111 0 111 (evangelisch) – kostenfrei
Telefon: 0800 111 0 222 (katholisch) – kostenfrei
Telefon: 116 123 (katholisch) – kostenfrei
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.telefonseelsorge-ingolstadt.de


Die evangelische Migrationsberatung des evangelisch-lutherischen Dekanats in München bieten Beratung und Seelsorge auf Deutsch und Griechisch an.
Telefon: 089 508088-17
Zeiten: ganztägig
Internet: www.evangelisches-migrationszentrum.de


Das Muslimische SeelsorgeTelefon (MuTeS) berät und unterstützt sowohl in persönlichen Gesprächen als auch im Chat auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Bosnisch, Kurdisch, Urdu / Hindi, Persisch, Bengalisch, Somalisch, Marokkanisch und Indonesisch (weitere Sprachen auf Anfrage). Hier arbeiten rund um die Uhr qualifizierte Muslime im Ehrenamt. Die MuTeS kooperiert sowohl mit der Diakonie und der Caritas als auch mit anderen kirchlichen Einrichtungen und mit der Telefonseelsorge Doweria.
Telefon: 030 443509821
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.mutes.de


Telefon Doweria ist eine russischsprachige Telefonseelsorge getragen vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. Hier arbeiten 24 Stunden täglich ausgebildete, ehrenamtliche Telefonseelsorger/-innen, die oftmals selbst Migranten und zum Teil auch jüdischen Glaubens sind.
Telefon: 030 440308454
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.diakonie-portal.de/telefon-doweria

23.04.2020, 14:00 Uhr

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Das Zuhause ist nicht für alle ein sicherer Ort, schon ohne Corona erleiden jedes Jahr mehr als 100.000 Frauen in Deutschland häusliche Gewalt.
Die aktuellen Ausgehbeschränkungen stressen zusätzlich. Viele Menschen stehen unter Druck, in Familien und Beziehungen bauen sich Spannungen auf.

Hilfe und Unterstützung bei Gewalt finden Frauen und Kinder zum Beispiel bei unten stehenden Stellen. Einige davon sind auch an den Osterfeiertagen erreichbar.

  • Polizeinotruf: Telefon 110
  • Hilfetelefon 24 Stunden bei Gewalt gegen Frauen: Telefon 08000 116016 bzw. www.hilfetelefon.de
  • Frauenhaus Ingolstadt: Telefon 0841 309-700
  • Telefonseelsorge, evangelisch: Telefon 0800 11 10 111 (kostenfrei)
  • Telefonseelsorge, katholisch: Telefon 0800 11 10 222 (kostenfrei)
  • Weißer Ring – Opfertelefon: Telefon 116 006, 7 bis 22 Uhr (kostenfrei)
  • Amt für Jugend und Familie / Allgemeiner Sozialdienst: Telefon 305-45717 (Mo bis Fr, 8 bis 12.30 Uhr; Mo bis Mi, 13.30 bis 16 Uhr; Do, 13.30 bis 17.30 Uhr)
    Rufbereitschaft außerhalb der Öffnungszeiten über die Polizei erreichbar
  • Beratungstelefon für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Oberbayern Nord: Telefon 0841 9343-1077
  • „Wirbelwind“, Initiative gegen sexuelle Gewalt: Telefon 0841 17353 oder www.wirbelwind.de
  • Psychiatrischer Krisendienst: Telefon 0180 6553000, ständig erreichbar, ab 16 Jahre
  • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder: Telefon 116 111 (kostenfrei), Mo bis Sa, 14 bis 20 Uhr
  • „Nummer gegen Kummer“ für Eltern: Telefon 0800 111 0550 (kostenfrei), Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr; Di und Do 17 bis 19 Uhr

Informationen zum Thema Gewaltschutz- und Gewaltprävention gibt es auch auf der Internetseite des Bayerischen Familienministeriums unter www.stmas.bayern.de/gewaltschutz/konzept ebenso wie auf dem Portal bayern-gegen-gewalt.de.

Bevor etwas passiert – hier finden Männer Hilfe

Neben Hilfsangeboten für Frauen und Kinder gibt es auch Präventionsmaßnahmen für Männer, damit Gewalt erst gar nicht ausbricht.
Hier finden Männer Tipps und Unterstützung wie sie die Stressmomente der Corona-Krise besser bewältigen.

  • Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. – Hilfe für potenzielle Täter: Telefon 0800 7022240 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr)
  • Survival-Kit für Männer unter Druck: www.bundesforum-maenner.de 

Aufmerksamkeit verdienen auch die Präventionsbeiträge der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in der Schweiz (www.maenner.ch) und Österreich (www.dmoe-info.at)


Informationen für Unternehmer

IFG bietet Informationen für betroffene Unternehmen an

Die IFG Ingolstadt bietet unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Informationsseite an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können.

Die Seite wird laufend erweitert und die aktuellsten Neuigkeiten und Entwicklungen werden aufgenommen.


Vorlagen für Hinweisplakate (Maskenpflicht, Abstandsregeln, etc.) als PDF zum selber ausdrucken finden Sie  >> hier.

Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutz­maßnahmen im Unternehmen trägt der Arbeitgeber entsprechend dem Ergebnis der Gefährdungs­beurteilung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Schutzstandard für „Arbeiten in der Pandemie“ veröffentlicht, der hier abzurufen ist.



Informationen in Fremdsprachen

Übertragbare Krankheiten

Nach dem Infektionsschutzgesetz versteht man unter übertragbaren Krankheiten alle durch Krankheitserreger oder deren toxische Produkte mittelbar oder unmittelbar übertragbare Krankheiten. Dabei sind Krankheitserreger im Sinne des Gesetzes Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder sonstige biologische übertragbare Agentien, die bei Menschen eine Infektion oder eine übertragbare Krankheit verursachen können.

Um solchen Krankheiten vorbeugen, Infektionen frühzeitig erkennen oder ihre Weiterverbreitung verhindern zu können sieht das Infektionsschutzgesetz vor, dass behandelnde Ärzte bzw. feststellende Labors das Auftreten von im Gesetz festgelegten Krankheiten oder Krankheitserregern an das Gesundheitsamt weitermelden müssen. 

Das Gesundheitsamt ist verpflichtet, Infektionsquellen bzw. möglicherweise ebenfalls Infizierte zu ermitteln, über Schutzmöglichkeiten zu beraten bzw. Schutzmaßnahmen zu veranlassen.
Darüber hinaus informieren und beraten die Ärztinnen und die Hygienekontrolleure des Gesundheitsamtes zu allen ansteckenden Krankheiten und geben Tipps zur Vorbeugung.

Informationen zu einzelnen Infektionskrankheiten finden Sie hier:

Informationen zu weiteren Infektionserkrankungen finden Sie hier:
Infektionsschutz.de ;  LGLRobert-Koch-Institut

Kostenlose Beratung zu sexuell übertragbaren Krankheiten und HIV-Testung

Nach Jahren, in denen sich die Anzahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland auf einem relativ gleichbleibenden Niveau von circa 2000 pro Jahr bewegte, lässt sich derzeit ein Aufwärtstrend feststellen, der einer wachsenden Sorglosigkeit mit verändertem Risikoverhalten zugeschrieben wird.

Das HI-Virus www.liebesleben.de/fuer-alle/sexuell-uebertragbare-infektionen/hiv-aids wird am häufigsten durch ungeschützte hetero- und homosexuelle Sexualkontakte und durch gemeinsamen Spritzengebrauch bei intravenös Drogenabhängigen übertragen. Möglich ist auch eine Virusübertragung auf das Kind während Schwangerschaft oder Geburt oder beim Stillen.
HI-Virushaltige Körperflüssigkeit, das bedeutet Blut, Samenflüssigkeit, Scheidensekret oder Muttermilch, muss direkt über eine Verletzung oder durch Spritzen bzw. indirekt über Schleimhautkontakt (an Augen, Nase, Mund, Genitalien oder Darm) in die Blutbahn gelangen, um eine Ansteckung zu verursachen.

Schutz vor Infektion bietet neben partnerschaftlicher Treue in erster Linie die konsequente Nutzung von Kondomen bei Sexualkontakten bzw. die Nutzung eines eigenen, sterilen Spritzenbestecks bei intravenösem Drogenkonsum, außerdem das Tragen von Einmalhandschuhen bei jedem Kontakt zu möglicherweise infektiösen Körperflüssigkeiten.

Eine Beratung zu sexuell übertragbaren Krankheiten sowie eine Blutuntersuchung auf HIV, ist zu den Öffnungszeiten des Gesundheitsamts ohne Anmeldung, anonym, möglich.

Ein zuverlässiges Ergebnis des Bluttests ist jedoch erst sechs Wochen nach dem eventuellen Infektionszeitpunkt zu erwarten.

Weitere Informationen:

>> Fremdsprachige Informationen
>> Robert-Koch-Institut
>> Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
>> Deutsche AIDS-Hilfe e.V.

Tuberkulose-Fürsorge

Tuberkulose ist eine ansteckungsfähige bakterielle Krankheit, die vor allem die Lunge betrifft. Eine Ansteckung erfolgt fast ausschließlich über das unbemerkte Einatmen bakterienhaltiger Flüssigkeitströpfchen, die vom Erkrankten zum Beispiel beim Husten oder Sprechen an die Umgebung abgegeben werden.

Die Tuberkulose ist in der Regel gut behandelbar, sofern sie rechtzeitig erkannt wird und die Medikamente regelmäßig eingenommen werden. Doch oftmals verläuft die Erkrankung ohne auffällige Beschwerden. Viele sind sich deshalb der Ansteckungsgefahr nicht bewusst.
Symptome einer Tuberkulose können sein:

  • Husten mit oder ohne Auswurf
  • Nachtschweiß
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Atemnot
  • Schmerzen beim Atmen …

Bei Ansteckungsrisiko sind zum Ausschluss einer Infektion Untersuchungen (Bluttest, Röntgenuntersuchung, spezielle Hauttestung bzw. mikroskopische und kulturelle Untersuchung des Auswurfs) nötig. Auch nach behandelter Infektion sind entsprechende Kontrolluntersuchungen vorgesehen.  

Kostenlose Information, Beratung und Untersuchung bietet (gemäß §§ 3 und 19 IfSG) die Tuberkuloseabteilung im Gesundheitsamt.

Kontakt:

Infektionsschutz und Reisemedizin

Tourismus in die entlegensten Regionen der Welt, die Anforderungen eines globalen Arbeitsmarktes und die Zuwanderung von Menschen aus tropischen und medizinisch unterversorgten Regionen führen zu besonderen gesundheitlichen Risiken. In fernen Ländern bestehen völlig andere Infektionsrisiken als in Deutschland und es verändern sich oftmals die epidemiologischen Bedingungen sehr rasch. Lange Flugreisen, veränderte klimatische und hygienische Bedingungen, fremde Ernährungsangebote, exotische Pflanzen- und Tierwelt, intensive Sonneneinstrahlung etc. bergen Gesundheitsgefahren in sich.

Gezielte Beratung zu den möglichen Reiserisiken, zu einer sinnvoll ausgestatteten Reiseapotheke, vor allem aber zu eventuell ratsamer medikamentöser Prophylaxe und zu empfohlenen Reiseimpfungen ist derzeit im Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt nicht möglich. Auch die Gelbfieberimpfung kann derzeit nicht angeboten werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

>> www.fit-for-travel.de

>> Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin

>> Centrum für Reisemedizin

>> Auswärtiges Amt - Reise und Gesundheit

Belehrung für Beschäftigte im Lebensmittelbereich - derzeit wegen Corona-Virus nicht möglich

Belehrungen nach §§ 42/43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) für den Umgang mit Lebensmitteln

Entsprechend den §§ 42 und 43 Infektionsschutzgesetz muss jede/r, die/der erstmals eine gewerbliche Tätigkeit im Lebensmittelbreich ausübt, durch das Gesundheitsamt oder einen besonders beauftragten Arzt schriftlich und mündlich über seine/ihre Pflichten belehrt werden.

Im wesentlichen geht es dabei darum,

  • dass es bei Strafandrohung verboten ist, bei Vorliegen der in § 42 IfSG aufgelisteten Krankheiten Lebensmittel für andere in irgendeiner Form zu bearbeiten oder in den Verkehr zu bringen und
  • dass bei Vorliegen entsprechender Krankheiten der Vorgesetzte umgehend informiert werden muss.

Nach der Belehrung ist schriftlich zu erklären, dass aktuell keine Hinderungsgründe gegen eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich vorliegen. Diese Erklärung ist bei Minderjährigen durch die/den jeweilige/n Sorge-/Erziehungsberechtigte/n zu unterschreiben, worauf besonders im Zusammenhang mit Schulpraktika zu achten ist.

Erst danach kann die Bescheinigung über die Belehrung nach § 43 IfSG ausgestellt werden, welche ausschließlich dem Arbeitgeber bzw. Vorgesetzten auszuhändigen ist.

 

Kosten für Sammel-Belehrung (Dauer: circa 45 Minuten) und Bescheinigung: 14 Euro pro Person.

Termine für die Belehrung bitte frühzeitig vorab telefonisch unter 0841 305-1461 vereinbaren.

Weitere Informationen:

www.rki.de

Multi-/resistente Krankheitserreger

Multi-/resistente Krankheitserreger (MRE) bedeuten nicht nur ein Erschwernis für die Behandlung verschiedener Infektions-Erkrankungen, sondern sie verursachen auch erhebliche Besorgnis bei Betroffenen und deren Bezugspersonen.
Oftmals gibt es kaum mehr oder gar keine wirksamen Medikamente gegen solche mulit-/resistenten Bakterien oder Viren, so dass einem korrekten Hygieneverhalten besondere Bedeutung zukommt.

Um zu einem verbesserten Informationsstand bei Laien und bei sogenannten „healthcare-workern“ zu kommen, gründete sich am 19.02.2009 im Gesundheitsamt Ingolstadt ein Netzwerk „MrE-Net-IN“ von Ärzten, Pflege-, Hygiene- und Krankentransportkräften, welche sich die Verbesserung von Aufklärung und  Empfehlungen zum angemessenen Umgang mit resistenten Erregern zum Ziel gesetzt hat. 

Hygiene-Tipps fürs kranke Kind zu Hause

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter
www.infektionsschutz.de bzw. gesundheitsamt@ingolstadt.de.